News
27.01.2012 17:39
Allgemein Kolumne
Shopping 2.0 – der neue Online Shop
Hallo, ich bin Katharina und ich bin ein Shopaholic! Ja ich bekenne mich, ich liebe Shoppen, ich liebe das große rote Prozentzeichen im Sale und vor allem und überhaupt liebe ich Online Shops! Die Online Ableger unserer Lieblingsgeschäfte sind das Mode-Mekka für uns vielbeschäftigte Damen (und Herren): Wir haben Jobs und Familien, die uns ausfüllen, aber eben auch zeitlich beanspruchen. Ganz ehrlich: Wer hat nach einer anstrengenden Arbeitswoche schon Lust, sich Samstag nachmittags in das Tohuwabohu der Innenstadt zu stürzen, wenn man auch ganz entspannt zuhause auf der Couch mit einer schönen Tasse Kaffee vor dem Laptop sitzen kann.
Natürlich gleicht das Online Shopping ein wenig einer Wundertüte – steht mir die Farbe wirklich, wie fällt die Größe aus, und so weiter und so fort. Aber dafür kennen und lieben wir unser Internet ja, für jedes Problem wird früher oder später eine App entwickelt. So auch in diesem Fall: Augmented Reality Dressing Rooms sind die Zukunft des Online Shops. Wie das funktioniert? Der Kunde kann entweder sein (Ganzkörper-) Foto hochladen und die Kleidungsstücke werden darüber „gelegt“, sodass der Eindruck entsteht, man trüge das Kleid, die Jeans oder das Top. Jetzt geht das Ganze noch einen Schritt weiter – mit dem Webcam Social Shopper! Jeder Nutzer mit einem Webcam-fähigen Computer kann diese Art des Einkaufens nutzen – einfach die Cam einschalten, das gewünschte Kleidungsstück in die Mitte des Bildschirms ziehen und sich so positionieren, dass es über dem Körper liegt. Anhand von Farb- und Kontrastunterschieden im Kamerabild erkennt die virtuelle Anprobe sogar die Bewegungen des Users, sodass er sich mit dem ausgesuchten Teil drehen und wenden kann!
Klingt cool – ist es aber (noch) nicht. In deutschen Online Shops ist das Phänomen noch nicht so weit verbreitet, aber auf der facebook Seite des OTTO Versands kann es schon ausprobiert werden – und das habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen! Es funktioniert zwar, durch einfache Handbewegungen Kleidung auszuwählen, aber es stellt sich als fast unmöglich heraus, seinen Körper deckungsgleich mit dem (in meinem Fall) Kleid zu bringen. Zudem hakt die App bei Bewegungen auch relativ stark. Nichtsdestotrotz ist der Spaßfaktor des virtuellen Shoppings nicht zu verachten und wir hier bei OMA PR sind uns ganz sicher, dass es in den nächsten Monaten große Sprünge im Augmented Reality Dressing Room geben wird! Stay tuned!
zurück
